Worte unserer Direktorin Nr. 2

Liebe Eltern!

Auch am Ende der 2. Schulwoche, in der Ihr Kind von Zuhause aus lernt, möchte ich mich gerne an Sie wenden.

Aus dem ständigen Austausch mit meinem Team konnte ich erfahren, dass dank der guten Zusammenarbeit von Kindern, Lehrerinnen und Eltern viel Neues und Gutes entstehen konnte und das „Fernlernen“ und „Fernlehren“ erfolgreich angelaufen ist. In dieser Zeit sind Flexibilität, Umdenken und die Bereitschaft sich auf etwas Neues einzulassen, gefragt. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Eltern bedanken, die durch Ihr Engagement helfen, die neue Situation zu meistern. Die Lehrerinnen der Schule Marchegg sind auch weiterhin unermüdlich damit beschäftigt, sich mit neuen Lehrmethoden auseinanderzusetzen, Materialien zusammenzustellen und Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern zu halten und diese auf dem Weg „des Lernens von Zuhause“ anzuleiten, zu motivieren und zu begleiten.

Nichtsdestotrotz befinden wir uns alle in einem Prozess, der uns als Schule, aber auch Sie als Eltern, noch vor viele Herausforderungen stellt und stellen wird. Unsere Schulpsychologie gibt folgende Ratschläge zur Organisation des „Schultags neu“, die ich gerne als Empfehlung an Sie weiterleiten möchte:

• Strukturieren Sie – im Rahmen eigener Home-Office-Verpflichtungen – den Tag in Lernphasen, Pausen und Freizeit. Struktur ist besonders wichtig für das Lernen zu Hause. Versuchen Sie, einen täglichen Ablauf zu Hause zu finden, den Sie gemeinsam mit Ihren Kindern festlegen. Ihr Kind ist an den schulischen Rhythmus gewöhnt. Wenn ihr Kind in der Schule mit offenen Lernformen selbständig arbeitet, so lassen Sie dies auch zuhause zu.

• Wie ausgedehnt die Lernzeiten gestaltet werden, hängt auch vom Alter der Schüler/innen ab: Da Erwachsene die Konzentrationsspanne der Kinder oft überschätzen, sind hier Zeiten aufgeführt: Für Kinder bis Ende der 2. Klasse beträgt die Zeitspanne, in der sich das Kind konzentrieren kann, 10 bis 15 Minuten, bei Kindern der 3. und 4. Klasse ca. 20 Minuten.

• Die Aufgaben sollten von der Schule so gestaltet sein, dass sie selbständiges Arbeiten ermöglichen. Stehen Sie aber bitte unterstützend und für Nachfragen zur Verfügung.

• Versuchen Sie für die Kinder einen separaten, ruhigen Arbeitsplatz zu schaffen, der diesen für die gesamte Zeit zur Verfügung steht. Man sollte Lern- und Spielräume am besten trennen z. B. am Küchentisch oder am Schreibtisch im Kinderzimmer wird Hausübung gemacht und gelernt – am Couchtisch wird gespielt und ferngesehen.

• Lernen soll Spaß machen und spielerisch sein! Seien Sie geduldig und setzen Sie Ihre Kinder nicht unter Druck. Auch für diese ist der Unterricht zu Hause eine neue und ungewohnte Situation, an die sie sich erst gewöhnen müssen. Loben und motivieren Sie ausreichend und unmittelbar. Bei Fehlern korrigieren Sie behutsam.

• Halten Sie Kontakt zu den Lehrpersonen und wenden Sie sich bei Problemen an die entsprechenden Ansprechpartner/innen. Geben Sie bitte bei Überforderung und Überlastung der Kinder direktes Feedback an die Klassenlehrkraft oder den Klassenvorstand/die Klassenvorständin.

• Auch Erziehungsberechtigte brauchen einmal eine Pause! Um Überforderungen zu vermeiden und den Alltag zu Hause aufzulockern, ist regelmäßige Pausensetzung auch für Sie ratsam.

• Weitere Tipps sind auch auf der Homepage verfügbar http://www.schulpsychologie.at/gesundheitsförderung

Ich wünsche Ihnen allen Gesundheit und freue mich auf weitere gute Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Johanna Pajek, MA

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